Mein Blog

Auf dieser Seite finden Sie Gedanken, Ideen, Ansichten, Meinungen - sozusagen ein Blick hinter die Kulissen.

Was steckt hinter 45 Minuten Show?

Wenn ich mit meinem Best-of-Programm auftrete, sehen mich die Zuschauer für ca. 45 Minuten. Aber was steckt dahinter?

 

Um die 45 Minuten auf die Beine zu stellen, habe ich jahrelang trainiert, mich mit Kollegen ausgetauscht, habe Fachkongresse besucht, habe Ideen erfunden und wieder verworfen, habe zig Shows gespielt, habe gesehen was ankommt und was nicht und so ist langsam "Best of" entstanden.  Kurz vor dem Auftritt heißt es dann "alles vorbereiten und packen" (ca. 1,5 Stunden). Dann folgt die Fahrt zum Auftrittsort (ca. 1 Stunde). Dann muss vorher alles für den Auftritt vorbereitet und präpariert werden (ca. 40 Minuten). Dann warten auf den Auftritt (ca. 10 Minuten bis 1 Stunde). Dann endlich kommen sie, die 45 Minuten Show. Danach wird abgebaut (ca. 30 Minuten). Dann die Rückfahrt (ca. 1 Stunde). Dann alles ausladen und einlagern (ca. 30 Minuten).  Wer hätte gedacht, wie viel Aufwand hinter 45 Minuten Show stecken?!

Warum der Backstage-Bereich nicht fehlen darf

Wissen Sie was der Backstage-Bereich ist? Das ist der Bereich hinter der Bühne. Manchmal gibt es keine Bühne, dann meint man damit den Bereich oder den Raum, in dem sich die Künstler vor und nach dem Auftritt aufhalten. So ein Raum ist unerlässlich. Ganz besonders, wenn man diverse Requisten dabei hat, die man vor dem Auftritt erst noch zusammenbauen muss. Manchmal würde ich mir wünschen, dass so ein Backstage-Bereich gläserne Wände hätte. Nicht etwa, damit alle reinschauen können. Sondern damit alle sehen können, dass so ein Raum wichtig ist. Wo sonst sollen die Künstler Ihre Koffer unterbringen? Wo sonst sollen wir Zauberkünstler unser Kunststücke vorbereiten? Wo sonst sollen wir die Transportkoffer hinstellen, die wir später für den Abstransport wieder benötigen? Wo sonst?

Interview und Fotoshooting

Neulich hatte ich Besuch von der Presse. Ein Journalist war mal wieder auf mich aufmerksam geworden und wir führten ein munteres Gespräch. Da ich mich in der Kirche engagiere, waren die Fragen natürlich anderer Natur, also sonst. "Wie lässt sich Zauberei mit Glauben vereinbaren?" oder "Zaubern Sie auch in der Kirche?". Nach einer Stunde Interview ging es dann ans Fotografieren. Ich nutzte den Vorhang aus meinem  Kinderprogramm als Hintergrund und dann ging es auch schon los. Hätte der gute Mann mit Film fotografiert, wie früher üblich, wäre er vermutlich danach arm gewesen. Aber Dank Digicam spielen Filmkosten ja keine Rolle mehr. Mit Photoshop wollte er danach noch ein wenig auf das Foto einwirken. Der Artikel erschien am 17.04.14 in der Westerwälder Zeitung (auf Seite 14), am 23.04.14 im LokalAnzeiger auf der Titelseite und online im AK-Kurier. Wow!

Ein Video entsteht - mit Playmobil

Es gibt ein paar Dinge, die muss man als Veranstalter einfach beachten, wenn man einen Zauberkünstler engagiert. Damit Sie, lieber Leser/Veranstalter, aber nicht so viel lesen müssen, gibt's nun ein kleines Animationsvideo dazu. Darin geht es um so Fragen wie "Wo steht der Zauberer und wo sitzt das Publikum?",  "Was ist beim Licht zu beachten?" usw. Und damit alles sehr anschaulich wird, habe ich mir als Verstärkung ein paar Schauspieler aus der Playmobil-Welt dazu eingeladen.

Zeit ist Geld

Die Organisation einer Veranstaltung und sei es nur ein simpler runder Geburtstag, ist nicht zu unterschätzen. Da stellen sich einem plötzlich viele Fragen: Wo feiere ich meinen Geburtstag?  Was gibt es zu essen? Wen lade ich ein? usw. Vieles will bedacht sein. Und wenn der Abend dann beginnt, dann kommen sie plötzlich: die Einlagen der Gäste, über die man sich freut, die aber meist völlig unkontrolliert ablaufen. So kommt es leider nicht selten vor, dass wir Zauberkünstler im stillen Kämmerlein auf den vereinbarten Auftritt um 21:00 Uhr warten und warten und warten, während zuvor noch ganz überraschend der Gesangsverein seine Lieder vorträgt (natürlich inklusive Zugaben), die Enkel ein Gedicht aufsagen und dazu von anderen Enkeln auf der Blockflöte begleitet werden (natürlich inklusive Zugabe). Da kann das Warten schon mal ins Grenzenlose führen. Meine längste Wartezeit lag mal bei über 2 Stunden. Das macht keinen Spaß und sorgt nicht für große Motivation. Deshalb meine Bitte an alle Veranstalter: Gebt allen, die euch auf eurer Feier überraschen wollen, eine Chance, aber gebt ihnen auch einen genauen Anfangs- und Endpunkt vor. Sonst gerät das Unterhaltungsprogramm außer Kontrolle und der bezahlte Künstler im stillen Kämmerlein muss dann mehr Gage verlangen. Denn Zeit ist Geld.

Der neue Alkohol-Test

Kürzlich war Premiere. Ein neues Kunststück erblickte das Licht der Welt - zumindest was meine Best of-Show betraf. "Alkohol-Test" nenne ich es und es hat den Zuschauern viel Spaß gemacht. Bis so ein Wunder das Licht der Welt erblicken darf, ist aber einiges an Vorarbeit nötig. Schon lange war ich auf der Suche nach einem neuen Effekt. Ein Kunststück hatte ich dabei seit Jahren im Blick, aber die Show drum rum war einfach nichts. So dauerte letztlich etwa 2 Monate bis "Alkohol-Test" so war, wie ich mir einen Effekt vorstelle: Unterhaltsam, witzig und wundersam. Seien Sie gespannt ;-)

Hexerei? Nein!

Vor einigen Jahren hatte mich eine Kirchengemeinde in Hessen engagiert. Als die Show zu Ende war kam eine ältere Dame auf mich zu und meinte: "Also das mit dem Seil war ja ein guter Trick. Aber das andere mit der Karte, das war teuflisch. Lassen Sie die Finger davon. Das ist gefährliches Zeugs." Ich bedankte mich für den Hinweis und freute mich über das Lob. Was muss das doch für ein gigantisch toller Effekt gewesen sein, dass diese Dame zu keiner anderen Erklärung kam, als dass es hier tatsächlich nicht mit rechten Dingen zu ging. Doch, lieber Leser und liebe Leserin, seien Sie versichert: Ich verfüge über keine übernatürlichen Fähigkeiten. Und wenn Ihnen ein Kollege etwas anderes vormacht, dann seien Sie misstrauisch.

Wer macht eigentlich die Fotos?

Ich werde oft gefragt "Wer hat eigentlich das Titel-Foto von dir geschossen?". Die Antwort lautet: TOMtainment! Hinter dem witzigen Namen verbirgt sich ein guter Freund, der ein echtes Händchen für gute Fotografie hat. Wer mehr wissen und noch mehr sehen will, sollte mal auf seine Homepage surfen.

Können Gegenstände denken?

Zur Zeit entwickle ich ein neues Wunder. Es geht um eine Reise in meine Kindheit. Ich werde Gegenstände präsentieren, die ich früher sehr oft in der Hand hatte. Ich erinnere mich noch gut an sie. Aber: Können sich die Gegenstände auch an mich erinnern? Haben Gegenstände überhaupt ein Gedächtnis? Und falls ja, kann man ihre Gedanken lesen? Wir werden sehen. Ich bin noch dran ...

Wenn der Funk nicht mehr funkt

Die Bundesnetzagentur hat über 3 Milliarden Euro mit der Versteigerung von Funkfrequenzen verdient, aber eines hat sie "vergessen": diejenigen, die eben diese Frequenzen bisher benutzt hatten. Die schauen jetzt alle in die Röhre, weil die Mikrophone, die bisher mit genau diesen Funkfrequenzen funktioniert hatten, nicht mehr funktionieren. Egal ob Popstar, Musicalsternchen, Theaterschauspieler, Comedian, Zauberkünstler oder Redner, bei allen gehen die Lichter aus, äh ich meine die Funkmikrophone. Man schätzt, dass in Deutschland über 600.000 Geräte deshalb auf dem Müll landen werden. Wenn Sie also zukünftig einen Künstler sehen, der in ein Mikrophon mit einem langen Kabel spricht, dann seien Sie nachsichtig. Es ist nicht seine Schuld.

Stimmungskiller

Neulich war ich für eine Feierlichkeit in einer großen Halle engagiert worden und der Veranstalter hatte sich wahrlich viel Mühe gegeben, um seinen Gästen einen schönen Abend zu bereiten. Er hatte eine Band engagiert und er hatte vor der Bühne viel (viel zu viel) Platz gelassen, damit danach noch ausgiebig getanzt werden konnte. So schön diese Idee ist, so unrealistisch ist sie auch. Natürlich hat kaum einer der Anwesenden die Gelegenheit zum Tanzen genutzt (irgendwie scheinen diese Zeiten vorbei zu sein). Und während der Zaubershow? Nun, da wirkte der Bereich, auf dem später hätte getanzt werden sollen, wie ein Wehrgraben, der eine Burg vor den Angreifern schützen soll. Mit anderen Worten: Die Gäste saßen viel zu weit weg von der Bühne. Das ist schlecht für die Stimmung und sehen tut man auch deutlich schlechter. Mein Tipp: Sorgen Sie für weniger Abstand und nehmen Sie dafür lieber eine kleinere Tanzfläche in Kauf. Der Stimmung tut dies gut. Ganz sicher!

Der Zuschauer - das unbekannte Wesen

Darf ich so etwas überhaupt in eine Überschrift schreiben? Ja, denn es ist so. Als Zauberkünstler mit reichlich Bühnenerfahrung sind mir schon die lustigsten und auch seltsamsten Dinge mit Zuschauern passiert. Da gab es welche, die mich bei einer Fesselnummer so sehr drangsalierten, dass ich die Nummer aus dem Programm nehmen musste. Andere klauten mir die Brille von der Nase und wieder andere steckten meinen Finger in ihre eigene Nase und meinten: "Ich hab da was...". Ja, wer nicht nur vor sondern auch mit dem Publikum zaubert, der kann was erleben. Die meisten Geschichten sind nett. Aber es gibt tatsächlich immer wieder Ausreißer: Menschen, die sich plötzlich profilieren wollen. Für einen kurzen Moment mag das lustig sein, aber meistens stört es nur die Show und ganz oft höre ich nach der Show von den anderen Gästen: "Man, was war denn das für ein Typ, den Sie da auf der Bühne hatten? Der war ja nur peinlich." Aber wie heißt es so schön: "The show must go on". Und so muss man als Zauberkünstler auch mit diesen Situationen professionell umgehen. So ist das Showbusiness.

Was Trickverrat bewirkt

„Trickverrat“ ist ein Thema, mit dem man sich in Zauberkreisen keine Freunde macht. Die Sache tut uns Zauberern weh. Echt. Aber lassen Sie mich kurz ausholen: Einen Zaubertrick kann man gut mit einem Kriminalroman vergleichen. Solange man das Buch liest und dem Täter auf der Spur ist, ist das Buch spannend und unterhaltsam. Doch kaum ist der Täter geschnappt verliert man das Interesse an dem Buch. Warum sollte man es auch nochmals lesen, wenn man doch weiß wie es ausgeht?! Anderes Beispiel: Stellen Sie sich eine Seifenblase vor. Solange sie durch die Luft schwebt ist sie schön anzuschauen. Das ändert sich aber schlagartig, sobald sie Ihren Finger hineinstecken. Dann wird daraus nur noch ein schlaffer nasser Wassertropfen und niemand interessiert sich mehr für ihn.

 

Ungefähr so ist das auch mit der Zauberei. Das Geheimnis („Wie geht das nur?“) macht die Sache spannend. Wie schade ist es da, wenn ein Trickverräter auftaucht und dem Publikum den Spaß verdirbt. Sie wissen sicherlich wen ich da meine. Noch ein Beispiel: Kennen Sie die Fernsehserie „Lost“? In dieser Serie gab es jede Menge Geheimnisse und mit jeder neue Staffel kamen neue hinzu. Sechs Staffeln lang wurden die Zuschauer (ich gehörte dazu) bestens unterhalten. Alle haben wir auf das Ende gewartet und dann? Dann machten die Produzenten etwas, was ich ziemlich genial fand: sie erklärten nur einen Teil der Geheimnisse. Die Folge: Bis heute rede ich mit Freunden über die Serie. Bis heute hält sie mich in ihrem Bann gefangen. Das ist kein schlechtes Gefühl, denn es ist weiterhin spannend. Fazit: Lassen Sie sich den Spaß an der Zauberei nicht nehmen. Schalten Sie weg, wenn der große Trickverräter auftaucht. Nicht weil ich Ihnen die Erklärung nicht gönne, sondern weil das Geheimnis viel spannender und unterhaltsamer ist. Und wenn Sie „Lost“ noch nie gesehen haben, dann besorgen Sie sich die DVDs – es lohnt sich ;-)

Die Bürde der Zauberkunst

Was haben ein Artist und ein Zauberkünstler gemeinsam? Nun, beide wollen ihr Publikum gut unterhalten. Und was unterscheidet den Artisten vom Zauberkünstler? Artisten dürfen ihr Können zeigen – Zauberkünstler jedoch nicht. Anders ausgedrückt: Wenn ein Zauberer dem Zuschauer jede Einzelheit eines auf Fingerfertigkeit beruhenden Zauberkunststückes zeigen würde, dann wäre der Zauber dahin. Vermutlich würden wir dennoch viel Lob bekommen, weil der Zuschauer zum ersten Mal sehen würde, wie kompliziert und schwierig so manches Wunder zu bewerkstelligen ist. Aber dennoch: Der Zauber, das Wunder, wäre futsch. Und deshalb leben wir Zauberer mit der Bürde, dass wir unsere wahre Kunst niemals zeigen dürfen. Schade …

Plan B

Kaum ein Zuschauer weiß es: Wir Zauberer reisen eigentlich ständig mit "Plan B" durch die Lande. Will sagen: Eigentlich hätten wir noch tollere Wunder auf Lager, aber die Umstände machen es einem meist unmöglich diese Wunder zu zeigen. Mit "Umständen" meine ich die Räumlichkeiten und leider auch so manchen Veranstalter. Wie oft schon haben wir gehört "klar, die Bühne wird da sein, wenn Sie auftreten" oder "natürlich sitzen die Gäste wie besprochen vor Ihnen" und dann kommt alles ganz anders ... Aber: The Show must go on! Da kann man nicht sagen "ich trete hier nicht auf, denn wir hatten es doch ganz anders besprochen". Nein, die Show wird gezeigt und alle werden sich freuen - aber es wird nicht die Show sein, die man hätte zeigen können. Tja so ist das mit Plan B ...

Coaching beim TV-Spot

Kürzlich hatte man mich gefragt, ob ich bei einem TV-Spot den Darsteller unterstützen könnte. Magische Gesten und eine gehörige Portion an Fingerfertigkeit sollten dem Akteur in kürzester Zeit beigebracht werden. Nun, ich gab mein bestes. Gedreht wurde in Hamburg und es ging um Smartphones. Leider ist der Spot nicht auf YouTube zu sehen, sonst hätte ich Ihnen gerne das Ergebnis gezeigt.

iPad-Zauber

Mein Zauberkollege Simon Pierro hat's geschafft: Mit seinem iPad-Video hat er die 5-Mio-Zuschauermarke bei YouTube geknackt. Erst kürzlich sah ich ihn damit live auf der Bühne. Toll. Aber mir wäre der Trick zu technisch. Was passiert nur, wenn der Akku plötzlich ausfällt? Zauberer und Technik - da stoßen manchmal Welten aufeinander. Verlässlich ist nur, was ohne Technik funktioniert. In meinem Programm kommt lediglich der Ton aus dem (technischen) Lautsprecher. Der Rest ist 100 % echt und handgemacht. Hoffentlich bleibt das noch lange so ;-)

Jochen Zmeck gestorben

30.05.2012  Wussten Sie, dass Jochen Zmeck kürzlich gestorben ist? Er hat viel für uns Zauberer getan und seine Bücher findet man in so gut wie jedem Regal von uns Zauberern. Ja, der Tod ist unausweichlich. Manchen trifft es früh, manchen spät. Manchen unverhofft und manchem würde man ihn früher gönnen. Halten wir also inne und denken wir darüber nach, was uns wohl erwarten wird, wenn es an der Zeit ist ...

Nebenherdenken

Die Beschäftigung mit einem neuen Kusnstück bringt mich oft auf neue Ideen. "Nebenherdenken" nenne ich das. Kennen Sie das? Man beschäftigt sich mit einer Sache, aber der Geist ist ganz woanders. Manchmal muss ich die eine Sache dann weglegen, weil die neue Sache sich in meinem Gehirn derart breit gemacht hat, dass ich mit der einen Sache nicht mehr weitermachen kann.

Siegfried's Roy

Habe gestern (27.05.2012) ein Video von Siegfried und Roy gesehen. Die waren bei einer "100 Jahre Magischer Zirkel von Deutschland"-Veranstaltung in München eingeladen gewesen. Dort bekamen sie, oh Wunder, einen Preis. Siegfried ist alt geworden. Klar. Aber Roy ... oh Backe. Der Arme ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

27.05.2012 Es beginnt ...

Heute beginnt mein erster Blogeintrag. Erinnert mich irgendwie an Raumschiff Enterprise und die Logbucheinträge von Captain Kirk. Ja, ich bin ein Kind dieser Zeit und es hat Spaß gemacht. Spaß macht auch das, woran ich gerade arbeite: Es ist ein neues Kunststück. Naja, so neu ist es nicht. Ich habe es vor vielen Jahren schon im Programm gehabt und genauso solange auch gezeigt. Dann ist es aus dem Programm verschwunden. Es musste einem ähnlich Trick Platz machen. Aber jetzt habe ich es wieder entdeckt. Ich will es als Opener (Eröffnungstrick) für meine Show "Hautnah" einsetzen. Es handelt sich dabei um einen Trick mit einem simplen Stück Seil. Was damit aber alles während der folgenden 10 Minuten passiert ist der Hammer. Ein französischer Zauberkünstler namens Tabary hat es erfunden und ich durfte es erlernen. Hat lange gedauert. Ein paar Sequenzen habe ich weggelassen und sie durch eigene Ideen ersetzt.

 

Das alte Seil von damals, war etwas schmutzig geworden und es lag nicht mehr gut in der Hand. Ich habe es gegen ein neues schneeweißes, jungfräuliches Seil ersetzt. Sieht gut aus, fühlt sich gut an, macht Spaß! Jetzt heißt es wieder: Üben! Jeden Tag! Bis zum Auftritt sollte es sitzen. Wenn nicht werde ich es nicht zeigen. So ist das in der Zauberwelt oder so sollte es zumindest sein. Erst wenn die Show perfekt ist, sollte man sie zeigen.